Studiengänge – Portugiesisch

S Intersektionale Perspektiven auf das spanischsprachige Filmwirken

Dozent:innen: Dr. Verónica Abrego
Kurzname: 06.150.0508
Kurs-Nr.: 06.150.0508
Kurstyp: Seminar

Voraussetzungen / Organisatorisches

Unterrichtssprache ist Spanisch und Deutsch. Seminararbeiten können sowohl auf Deutsch oder Spanisch verfasst werden. 

Empfohlene Literatur

Beil, Benjamin, Jürgen Kühnel und Christian Neuhaus. 2012. Studienhandbuch Filmanalyse. Ästhetik und Dramaturgie des Spielfilms, 2. akt. Aufl. 2016. Stuttgart: UTB.

Bienk, Alice (2019). Filmsprache- Einführung in die interaktive Filmanalyse. Schüren Verlag.

Crenshaw, Kimberlé: Demarginalizing the Intersection of Race and Sex. A Black Feminist Critique of Antidiscrimination Doctrine, Feminist Theory and Antiracist Politics, in: The University of Chicago Legal Forum 139 (1989), S. 139-167.

Field, Syd. “The Paradigm: A Brief Introduction”, In: Ders., The Art of Visual Storytelling.

Walgenbach, Katharina (2011): Intersektionalität als Analyseparadigma kultureller und sozialer Ungleichheiten, in: Johannes Bilstein et al. (Hg.): Kulturelle Differenzen und Globalisierung. Wiesbaden 2011, S. 113-130.

Walgenbach, Katharina (2012): Intersektionalität - eine Einführung. URL: www.portal-intersektionalität.de [1.3.2022]
 

Inhalt

In diesem Seminar nähern wir uns der spanischsprachigen Filmproduktion über das Konzept der Intersektionalität.  Mit seinem "Realitätseffekt" (Walter Benjamin) ermöglicht es der Film, neue Geschichten auf sehr persönliche Weise zu erleben, aber auch zu beobachten, wie gesellschaftliche Diskurse darin zum Ausdruck kommen. Zwischen ästhetischem Statement und inhaltlichem Zeugnis verfügt der Film über raffinierte Ausdrucksmittel, die ihn zur "plastischen Kunst in Bewegung" machen und unser sensorisches Interesse auch unbewusst wecken. Darüber hinaus trägt die Filmproduktion zur Verfestigung oder in Fragestellung gesellschaftlicher Diskurse bei. Film kann dazu beitragen, Rollenbilder und Stereotype als gültig anzunehmen, oder aber subalternen Diskursen eine Stimme zu geben.

So entfaltet dieses Seminar sein Interesse auf drei Ebenen: Erstens ist es ein Blick auf die spanischsprachigen Gesellschaften durch ihr künstlerisches Schaffen; zweitens wendet es die Intersektionalität auf theoretischer Ebene als Analyseinstrument der im Sozialen verankerten Ungleichheiten an; und schließlich nutzt es das Wissen über die audiovisuelle Sprache, um die Art und Weise zu enträtseln, in der die Diskurse, die Ungleichheit aufrechterhalten, durch die audiovisuell erzählten Geschichten zementiert oder in Frage gestellt werden.  

Zusätzliche Informationen

 

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
02.05.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
25.04.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
09.05.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
04.07.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
11.07.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
20.06.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
18.07.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
23.05.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
30.05.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
13.06.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude
27.06.2022 (Montag) 14:40 - 16:10 N.209 Hörsaal
8512 - FAS Hörsaalgebäude