Allgemein

01.04.2021: B1-Sprachtest Spanisch für Studienbewerber*innen zum B.A. SKT im Wintersemester 2021/2022

Für Studieninteressierte, die sich für den Bachelorstudiengang Sprache, Kultur, Translation mit Spanisch als F1, F2 oder F3 zum Wintersemester 2021/2022 bewerben und nicht über den erforderlichen zertifizierten B1-Sprachnachweis Spanisch (siehe Zugangsvoraussetzungen zum BA Sprache, Kultur, Translation) verfügen, bietet das Fach Spanisch einen B1-Sprachtest an.

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01.04.2021: M.A. Modul Wirtschaft läuft im Sommersemester 2021 aus

Die beiden fachsprachlichen M.A.-Übungen Wirtschaft (Polnisch>Deutsch und Deutsch>Polnisch) werden im Sommersemester 2021 zum letzten Mal angeboten.

Bitte berücksichtigen Sie das in Ihrer Studienplanung und schließen das M.A.-Modul Wirtschaft (M.06.206.0590) – falls noch offen – im Sommersemester 2021 ab. Ab dem Wintersemester 2021/22 werden diese Übungen nicht mehr angeboten.

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30.03.2021: Russisch lernen in Moskau?

Unsere Moskauer Partneruniversität, die MSLU, bietet im Sommer Russischkurse an, die wahlweise digital oder vor Ort belegt werden können. Studierende der JGU können sich bis zum 31.03.2021 um ein PROMOS-Stipendium bewerben.

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31.03.2021: Internationaler Übersetzerwettbewerb “Digital Arctic Transfer” 2021

Die Nördliche (Arktische) Föderale Lomonossow-Universität in Archangelsk lädt Sie herzlich ein, am internationalen Übersetzerwettbewerb „Digital Arctic Transfer“ teilzunehmen. Senden Sie bitte bis zum 11. April 2021 Ihre Anmeldung und die Übersetzung des Textes entsprechend der gewählten Kategorie an die E-Mail-Adresse: arctictransfer@mail.ru.

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18.06.2021: Warum Niederländisch studieren? Eine Infoveranstaltung zum Bachelor of Arts

Warum Niederländisch studieren? - Warum nicht!
Abi in der Tasche? Los geht's!

Sie wissen bereits, dass Klompen, Käse und Kanäle nicht das einzige sind, was unser buntes Nachbarland zu bieten hat? Sie interessieren sich für Land und Leute, Sprache und Kultur der Niederlande und Flanderns? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Ob mit oder ohne Vorkenntnisse: Niederländisch studieren im Bachelor Sprache, Kultur, Translation am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft bietet Ihnen alles, was Sie benötigen, um Ihre berufliche Laufbahn in der Sprach- und Kulturexpertise zu starten!

Sie haben Fragen zum Studium, zum Berufsfeld Translation oder zum Fachbereich? Dann kommen Sie zum Info-Event für Studieninteressierte auf Big Blue Button! Der Arbeitsbereich Niederländisch freut sich auf Sie und Ihre Fragen - tot straks!

Freitag, 18. Juni 2021 - 16 Uhr

Zum BigBlueButton-Raum

 

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Programm des Germersheimer Praxistags Translation

Der Germersheimer Praxistag Translation wird am 22. Januar 2021 in digitalem  Format stattfinden

8.30 – 9.30 Uhr

SAVD Videodolmetschen GmbH

(Andreas Neuwirth und Hanin Turk)

Videodolmetschen – gemeinsam Sprachbarrieren überwinden

Europäische Kommission, Generaldirektion Übersetzung

(Lisa Ribier)

Übersetzen bei der Europäischen Kommission

proidioma Sprachdienstleistungen

(Beate Steiner)

Projektmanagement: Mehr als Dateien versenden und Deadlines überwachen

   
9.40 – 10.40 Uhr

Jutta Witzel, Zertifizierte Schriftdolmetscherin, Dipl.-Übersetzerin

Live-Untertitelung und Schriftdolmetschen – Berufsfelder mit Potential

Übersetzungszentrum für die Einrichtungen der Europäischen Union (Luxemburg)

(Thomas Beckers, Abteilung Übersetzung)

Das Übersetzungszentrum für die Einrichtungen der Europäischen Union

Sprachenfabrik GmbH

(Olesya Andronova und Rebekka Peters)

Projektmanagement bei einem Sprachdienstleister

Volkswagen

(Ulrike Kavemann)

Terminologie- und Übersetzungsmanagement in der Entwicklung von Volkswagen

10.50 – 11.50 Uhr

Bundesamt für Verfassungsschutz

Berufsmöglichkeiten beim Bundesamt für Verfassungsschutz

BDÜ Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.

(Carola Striebel)

10 Tipps für einen gelungenen Start in die Selbständigkeit

oneword GmbH

(Nicole Sixdorf)

Übersetzungsagenturen – Starker Partner oder nur lästiges Übel?

SDL

(Petra Dutz)

Alles nur (ge-) Cloud?

11.20 – 12.50 Uhr

Freitagskonferenz des FTSK

(Dr. Susanne Schaper)

Dolmetschen bei Gericht und Behörden

12.00 – 13.00 Uhr

Bundessprachenamt

(Herbert Frank)

Der Sprachendienst der Bundeswehr

ADÜ Nord

(Georgia Mais und Natalia Storm)

Abschluss – und was dann? Einblicke in die Praxis

tsd Technik-Sprachendienst GmbH

(Vera Münster)

This thing called #context

EnglishBusiness AG

(Nina Zolezzi)

Shark attacks & a lesson on purpose (Why you have chosen to work in the most meaningful Industry in the world)

13.10 – 14.10 Uhr

SDL plc

(Daniela Denk)

Die Zukunft des Übersetzerberufs

Deutscher Verband freier Übersetzer und Dolmetscher e. V. (DVÜD e. V.)

(Imke Brodersen)

Erfinde deinen Beruf

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

(Veronika Keck)

Fragebogenübersetzung in internationalen Studien – eine Nische für Sprachexperten?

Teach First Deutschland

(Verena Köstner)

Wertebasiertes Bewerben

 
14.20 –15.20 Uhr

SAP

(Anke Kortenbruck und Jasminka Webb)

Language Experience@SAP

Verband der Konferenzdolmetscher (VKD), Nachwuchsprogramm

(Sandra Götz)

Das Nachwuchsprogramm des VKD

Ralf Lemster Financial Translations GmbH

(Kevin Beckmann und Ralf Lemster)

Praktikum, Studium – und dann?

Eva Bonné, Literaturübersetzerin

Gläsernes Übersetzen Englisch-Deutsch

 
15.30 –16.30 Uhr

FTSK

(Dr. Carmen Canfora)

Was machen eigentlich Technische Redakteure? Interessante Berufe im Bereich Übersetzen/Dolmetschen

ADÜ Nord

(Georgia Mais und Natalia Storm)

Soll ich mich vereidigen lassen? – Rechte und Pflichten einer Gerichtsdolmetscherin

Linklaters LLP

(Melanie Thielen-Schwintek und Jacqueline Stanchly)

Berufseinstieg im Übersetzungsteam einer internationalen Wirtschaftskanzlei – Karriereperspektiven in einem spannenden Umfeld

VdÜ – Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke

(Dr. Sabine Baumann)

Der VdÜ und die Zeitschrift „Übersetzen“

16.40 – 17.40 Uhr

tekom Deutschland e. V. Fachverband für technische Kommunikation

(Peter Oehmig)

Technische Kommunikation – ein

(Traum-)Berufsfeld für Übersetzer*innen?

SUB:WERK

(Florian Wolf)

Beruf Untertitler:in – Einblicke in ein Nischenfach

 

 

Abstracts zu den Vorträgen nach Uhrzeiten sortiert

8.30 – 9.30 Uhr

SAVD Videodolmetschen GmbH

(Andreas Neuwirth und Hanin Turk)

Videodolmetschen – gemeinsam Sprachbarrieren überwinden

In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über technisch unterstütztes Kommunaldolmetschen und dies gleich von mehreren Seiten. Unser Motto: örtlich und zeitlich flexibler sowie einfach persönlich. Unsere Mission: Kommunaldolmetschen durch professionelle Fachkräfte einen besseren Stellenwert zu verschaffen und dadurch Betroffene bestmöglich zu unterstützen. Sei es die Branche oder aber auch der Sprachbedarf – erfahren Sie mehr zur Dienstleistung „Ferndolmetschen“, der technischen Umsetzung und auch der Arbeit als DolmetscherIn in diesem Arbeitsumfeld. Sollte Ihr Interesse geweckt sein, dass wir gemeinsam unsere Mission erfüllen, wird auch Einblick in die erforderlichen Kompetenzen und Anforderungen gegeben. Am Ende darf auch eine praktische Vorführung nicht fehlen – sehen Sie, wie das System tatsächlich funktioniert und stellen Sie Ihre persönlichen Fragen. Sollten Sie bereits im Vorfeld Fragen oder Themenpunkte haben, welche Sie speziell in der Präsentation behandelt sehen möchten, so kontaktieren Sie uns gerne unter office@savd.at und teilen uns dies mit.

 

Europäische Kommission, Generaldirektion Übersetzung

(Lisa Ribier)

Übersetzen bei der Europäischen Kommission

Die Europäische Union verfügt über 24 Amtssprachen, mehr als jede andere internationale Organisation. Dies ist unter anderem ein Ausdruck der Gleichberechtigung aller Mitgliedstaaten und ihrer Kultur und Sprache, unabhängig von Größe und Wirtschaftskraft. Die Europäischen Kommission, der administrative Unterbau der EU, beschäftigt deswegen einen der größten Übersetzungsdienste der Welt: die Generaldirektion Übersetzung (DGT). Knapp 1500 Übersetzer/innen in Brüssel und Luxemburg übersetzen dort aus allen und in alle EU-Amtssprachen – insgesamt 552 Sprachkombinationen. Bei den zu übersetzenden Texten handelt es sich insbesondere in der deutschen Sprachabteilung größtenteils um Rechtsvorschriften, aber auch um Berichte, Pressemitteilungen, Reden, Schriftsätze u. ä. Um knapp 2 Mio. Seiten pro Jahr zu übersetzen, nutzen die Übersetzer/innen modernste technische Hilfsmittel, darunter Terminologie-Datenbanken, maßgeschneiderte CAT-Tools und die kommissioneigene neuronale Maschinenübersetzung eTranslation. Die DGT ist auch ein großer und vielseitiger potenzieller Arbeitgeber. Für sprachaffine Studierende (Niveau Bachelor) bieten wir unbezahlte Schnupperpraktika (4 Wochen) sowie bezahlte 5-Monats-Praktika, für Absolvent*innen verschiedene Beschäftigungsverhältnisse.

 

proidioma Sprachdienstleistungen

(Beate Steiner)

Projektmanagement: Mehr als Dateien versenden und Deadlines überwachen

Einzelübersetzer*innen bekommen, wenn sie für Agenturen tätig sind, meist keine Einblicke in die Abläufe „hinter den Kulissen“. Was geschieht mit einer Datei, bevor sie als Auftrag in meinem E-Mail-Eingang landet? Wie wird sie weiterverarbeitet, nachdem ich die Übersetzung geliefert habe? Viel zu oft wird der/die Übersetzer/in mit dem Text allein gelassen, trägt aber sämtliche Verantwortung. Der Vortrag vermittelt angehenden Übersetzer*innen eine Übersicht darüber, welche Prozess-Schritte ein professionelles und vor allem wertschätzendes Projektmanagement umfassen muss, um zu hochwertigen Übersetzungsergebnissen und einer dauerhaft zufriedenstellenden Zusammenarbeit zu gelangen.

 

9.40 – 10.40 Uhr

Jutta Witzel, Zertifizierte Schriftdolmetscherin, Dipl.-Übersetzerin

Live-Untertitelung und Schriftdolmetschen – Berufsfelder mit Potential

Im Fernsehen, bei Konferenzen, im Bundestag, bei Betriebsversammlungen, im inklusiven Unterricht und Studium werden zunehmend Live-Untertitel und Transkripte verwendet. Ziel ist es, einen barrierefreien Zugang zu Informationen zu schaffen für verschiedene Zielgruppen: Menschen mit Hörbehinderung, Menschen, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, Menschen, die unterwegs digitale Veranstaltungen ohne Ton verfolgen wollen. Untertitel und Transkripte entstehen durch das intralinguale Dolmetschen von mündlichem in schriftlichen Text durch Live-Untertiteler und Schriftdolmetscher. Sie setzen Dolmetschtechniken ein, beachten Konventionen und arbeiten mit Softwareprogrammen, speziellen Tastaturen oder Spracherkennung. Es gibt auch Anbieter, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, deren Output von Experten nachbearbeitet wird. Wie wird man Live-Untertiteler/Schriftdolmetscher? In Deutschland gibt es unterschiedliche Anbieter von Weiterbildungen. Ferner nehmen einige Fernsehanstalten und Firmen Praktikanten auf. Günstig ist eine Vorbildung im Bereich Kommunikation, Medien, Gebärdensprache, Inklusion.

 

Übersetzungszentrum für die Einrichtungen der Europäischen Union (Luxemburg)

(Thomas Beckers, Abteilung Übersetzung)

Das Übersetzungszentrum für die Einrichtungen der Europäischen Union

Themen des Vortrags sind die Aufgaben des Übersetzungszentrums, seine Stellung innerhalb der Übersetzungsdienste der EU, seine Entwicklung, Kunden/Themenbereiche, Dienstleistungen, Ausgangs- und Zielsprachen, Qualitätssicherung, Tools, Terminologiedatenbank und Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Sprachenfabrik GmbH

(Olesya Andronova und Rebekka Peters)

Projektmanagement bei einem Sprachdienstleister

Welche beruflichen Möglichkeiten bieten sich für Absolventinnen und Absolventen eines sprachwissenschaftlichen Studiengangs außerhalb von Wissenschaft und Lehre? Wir stellen im Rahmen eines interaktiven Vortrags ein Berufsbild vor, bei dem die im Studium erworbenen kulturellen und linguistischen Kenntnisse in einem wirtschaftlichen Umfeld praktisch zum Einsatz kommen. Schon im Laufe des Vortrages haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und so einen individuellen Einblick in das Arbeiten zwischen Sprache und Wirtschaft zu erlangen.

Kontakt: www.sprachenfabrik.de

Olesya Andronova, Projektmanagerin

Rebekka Peters, Leitung HR und Unternehmensentwicklung

 

Volkswagen

(Ulrike Kavemann)

Terminologie- und Übersetzungsmanagement in der Entwicklung von Volkswagen

Der Vortrag bietet praxisnahe Einblicke in die Arbeit eines Teams von Fachübersetzern und Fachübersetzerinnen, dessen Aufgabe das Terminologie- und Übersetzungsmanagement in der Entwicklung von Volkswagen ist. Wir decken dabei folgende Facetten des Übersetzungsmanagements ab:

  • Nutzung und Weiterentwicklung unserer CAT-Landschaft, dazu gehört auch die Analyse neuster Entwicklungen wie NMÜ.
  • Entwicklung und Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen inkl. der Überwachung von Kennzahlen
  • Lieferantenmanagement: Gestaltung der Zusammenarbeit mit unseren Partnerfirmen – dabei haben wir einen direkten Draht zu unseren Projektmanager/innen und Übersetzer/innen.
  • Terminologie: bereichsübergreifende Abstimmung kundenrelevanter und entwicklungsprozessrelevanter Bezeichnungen

Wir integrieren Terminologie und Übersetzung in unsere zentralen Entwicklungsprozesse – und nicht zuletzt sind wir alle auch noch aktive Übersetzer und Übersetzerinnen.

Ulrike Kavemann hat Technikübersetzen an der Fachhochschule Flensburg studiert und würde sich über konkrete Fragen freuen.

 

10.50 – 11.50 Uhr

Bundesamt für Verfassungsschutz

Berufsmöglichkeiten beim Bundesamt für Verfassungsschutz

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bietet Hochschulabsolvent/innen mit besonderen Sprachkenntnissen (u. a. Arabisch, Kurdisch, Persisch, Türkisch) Beschäftigungsmöglichkeiten, im Rahmen derer diese fremdsprachlichen Fertigkeiten in der Auswertung und Übersetzung von Texten sowie Audio- bzw. Videomedien eingesetzt werden. Alle Informationen zu Ihrer Bewerbung als Fremdsprachenexperte im BfV finden Sie auch hier: www.verfassungsschutz.de/karriere.

 

BDÜ Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.

(Carola Striebel)

10 Tipps für einen gelungenen Start in die Selbständigkeit

Beim Start in die Selbständigkeit als Sprachmittler gibt es eine Vielzahl von kleinen und großen Stolpersteinen, die BA- oder MA-Absolventen häufig gar nicht bewusst sind. Eine erfahrene und erfolgreiche „Alt-Germersheimerin“ öffnet ihre persönliche Erfahrungsschatztruhe und zeigt an zehn Beispielen, wo welche Fallen lauern und wie man sie ganz einfach umgehen kann. Und das Beste daran: Acht dieser Tipps können Sie umsetzen, ohne dass es Sie einen Cent kostet! Hier ist für jeden was dabei, und selbst wenn Sie schon erste Erfahrungen gesammelt haben, werden Sie bestimmt noch den ein oder anderen Aha-Effekt haben. Die Referentin ist 1. Vorsitzende des BDÜ-Landesverbandes Rheinland-Pfalz und steht für weitere Fragen gern zur Verfügung.

 

oneword GmbH

(Nicole Sixdorf)

Übersetzungsagenturen – Starker Partner oder nur lästiges Übel?

Für viele frischgebackene Übersetzer beginnt nach dem Studium der Weg in die Selbstständigkeit. Mit der großen Freiheit, sein eigener Chef zu sein kommt auch die Verantwortung, einen eigenen Kundenstamm aufzubauen. Übersetzungsagenturen werden dabei oft mit Skepsis und Argwohn betrachtet oder als notgedrungenes Sprungbrett, um erste wichtige Praxiserfahrung zu sammeln. Doch können sich auch hinter Agenturen loyale, erfolgsversprechende und spannende Kunden verstecken?

Der Vortrag betrachtet praxisnah wie die Zusammenarbeit zwischen Übersetzern und Übersetzungsagenturen im Alltag tatsächlich aussieht. Dabei zeigt er nicht nur die Unterschiede zwischen einzelnen Übersetzungsagenturen und ihren Erwartungshaltungen auf, sondern spricht offen die Vor- und Nachteile einer Zusammenarbeit an und beleuchtet außerdem die Honorarmöglichkeiten.

Zentrale Fragen, die der Vortrag betrachtet:

  • Sind Agenturen nur als Einstieg oder auch als langfristiger Kunde erfolgsversprechend?
  • Was machen Übersetzungsagenturen (welche Projekte? Sprachen? Sachgebiete? Nur Einheitsbrei?)
  • Nach wem suchen Agenturen (Übersetzer, Revisor, Posteditor etc. – was sollte man jeweils mitbringen?)
  • Was für Agenturen gibt es? (groß/klein, zertifiziert/nicht zertifiziert, spezialisiert/generalisiert, national/international?)
  • Worauf muss man bei einer Agentur achten? Woran erkennt man eine gute Agentur?
  • Wie sieht der Alltag in der Zusammenarbeit mit einer Übersetzungsagentur aus?
  • Was sind die Vor- und Nachteile der Zusammenarbeit mit einer Agentur?
  • Wie sehen die Honorare bei Agenturen aus?

Nicole Sixdorf ist studierte Japanologin und Personalreferentin. Seit 2015 ist sie als Partner Managerin bei oneword tätig, einem ISO 17100- und ISO 18587-zertifizierten Sprachdienstleister aus Böblingen. In dieser Position verantwortet sie u. a. den Auf- und Ausbau des weltweiten Netzwerkes an qualifizierten Übersetzer*innen, betreut die Bereiche Recruiting und Bewerbermanagement und begleitet die freiberuflichen Fachkräfte bei Themen wie Evaluation und Weiterbildung.

 

SDL

(Petra Dutz)

Alles nur (ge-) Cloud?

Die Übersetzungstechnologie hat in den letzten 2-3 Jahrzehnten eine enorme Entwicklung durchlaufen, von seinerzeit einfachen Desktop-Tools bis hin zu den heutigen komplett integrierten und automatisierten Cloud-Lösungen. Das hat auch Spuren in der Arbeitswelt von Übersetzer*innen hinterlassen. In diesem Vortrag wird nach einem kurzen historischen Abriss der Entwicklung von Übersetzungstechnologie darauf eingegangen, wo und wie Übersetzungstechnologie heute eingesetzt wird – von Freiberuflern, Übersetzungsagenturen und Unternehmen. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, welchen Einfluss dies auf die Arbeit (und Ausbildung) von Übersetzern hat. Insbesondere das cloudbasierte Übersetzen im Zusammenspiel mit maschineller Übersetzung (MÜ) sowie die Zusammenarbeit in internationalen Teams sollen dabei im Vordergrund stehen.

Petra Dutz ist Diplom-Übersetzerin für die Sprachen Englisch, Italienisch und Spanisch. Sie hat an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz/Germersheim studiert, wo sie seit 2005 nebenberuflich noch als Lehrbeauftragte mit den Schwerpunkten CAT-Tools, Softwarelokalisierung und Terminologie unterrichtet. Seit über 20 Jahren ist sie in verschiedenen Rollen im Übersetzungs- und Lokalisierungsumfeld tätig und seit 2016 Vertriebsansprechpartnerin für Österreich und die Schweiz sowie für Hochschulen und Universitäten bei SDL Trados.

 

11.20 – 12.50 Uhr

Freitagskonferenz des FTSK

(Dr. Susanne Schaper)

Dolmetschen bei Gericht und Behörden

Gerichte und Behörden sind angewiesen auf Übersetzer und Dolmetscher. Mit dem Sprachenpaar Niederländisch-Deutsch hat man gute Voraussetzungen, von Justizbehörden und anderen Institutionen regelmäßig Übersetzungs- und Dolmetschaufträge zu bekommen. Hierfür sind – neben den entsprechenden Sprachkenntnissen – weitere Voraussetzungen notwendig wie zum Beispiel hohe Konzentrationsfähigkeit vor allem beim Simultandolmetschen, schnelles Umschalten in der Sprachrichtung und einiges mehr.

Dr. Susanne Schaper arbeitet seit 25 Jahren als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin mit dem Sprachenpaar Deutsch-Niederländisch für die Justizbehörden in Hessen und unterrichtet seit 15 Jahren am FTSK Übersetzen Niederländisch-Deutsch.

 

12.00 – 13.00 Uhr

Bundessprachenamt

(Herbert Frank)

Der Sprachendienst der Bundeswehr

In dem Vortrag wird nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung des Sprachendienstes seit Bestehen der Bundeswehr im Wesentlichen auf die aktuellen Aufgaben des Sprachmittlerdienstes im In- und Ausland eingegangen. Dazu gehören: das Übersetzen von Dokumenten aller Art, die in Deutsch oder in einer Fremdsprache benötigt werden; das Dolmetschen bei Verhandlungen, Konferenzen, Besprechungen, Gesprächen und Ausbildungsvorhaben; die Terminologiearbeit; die sprachmittlerische Unterstützung der Auslandseinsätze der Bundeswehr auch in Einsatzgebieten vor Ort. Weitere Themen sind der Aufbau des Sprachendienstes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung sowie die vielfältigen Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten.

 

ADÜ Nord

(Georgia Mais und Natalia Storm)

Abschluss – und was dann? Einblicke in die Praxis

Die Möglichkeiten des Berufseinstiegs sind vielfältig: angestellt, freiberuflich, als Übersetzerin oder Dolmetscherin, oder, oder, oder…. Dabei gilt: Lebenslanges Lernen ist mehr als ein Schlagwort. Im Vortrag werden die Anforderungen genannt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die erforderlichen Kompetenzen erwirbt und den Berufseinstieg erfolgreich meistert. Beide Referentinnen berichten von ihren Erfahrungen beim Berufseinstieg als freiberufliche Übersetzerinnen und zeigen Wege durch den verwirrenden Dschungel an Informationen in Internet und Social Media auf. Fragen werden gerne beantwortet.

 

tsd Technik-Sprachendienst GmbH

(Vera Münster)

This thing called #context

Übersetzen ohne oder mit wenig Kontext. Das dauert. Das frustriert. Das muss geübt sein.

Ein Auftrag bestehend aus 3 Wörtern ist ein Klacks und schnell erledigt? Weit gefehlt.

Kontextarme und kontextlose Projekte sind nicht die Ausnahme, sondern ganz oft die Regel. In Zeiten von optimierten Prozessen in der Lokalisierung wird von Authoring Systemen und CMS so viel recycelt wie möglich, die Funktionen der TMS tun ihr übriges. Was bleibt sind Textschnipsel, deren Tücke sich im Detail versteckt. Aber auch Anfragen, bei denen der Auftraggeber „lediglich“ einen Slogan oder eine Überschrift übersetzen lassen möchten, verlangen sowohl den Projektmanagern als auch den Übersetzern selber alles ab. Und ganz gruselig wird es bisweilen, wenn zusätzlich nicht korrekt eingesetzte MT Systeme ins Spiel kommen.

In diesem Vortrag möchten wir anhand von Beispielen den Studierenden einen Einblick in die alltäglichen Projektabläufe bei einem LSP geben. Was genau kann getan werden, um in den oben beschriebenen Szenarien den Überblick zu behalten und dennoch exzellente Sprachqualität abzuliefern? Welche Fehler können durch gute Planung und effiziente Kommunikation vermieden werden? Dabei spielen ein tiefes Wissen zu den technischen und prozessualen Abläufen eine große Rolle, aber auch die Fähigkeit, die eigene Erwartungshaltung an die Projektgegebenheiten anzupassen. Und vielleicht die wichtigste Komponente: die Perspektive des Kunden nachzuvollziehen und entsprechend zu reagieren.

 

EnglishBusiness AG

(Nina Zolezzi)

Shark attacks & a lesson on purpose (Why you have chosen to work in the most meaningful industry in the world)

My family’s story is a tale of adventure, exploration, estrangement and then belonging. A story that crosses generations of people that belonged everywhere in the world but also nowhere. I will come to Praxistage Translation in 2021 to share with you a crazy tale that made it into the Guinness book of World Records for the greatest number of human lives lost to sharks in one incident. The story may seem bizarrely unique at first glance, but it is not as unusual as it seems. Most of the people working in bigger companies in today’s world are also cultural nomads with culturally mixed heritages, rooted and at home in multiple countries and speaking numerous languages. Especially in our industry – we find people coming together with this common story: the story of being foreign, of learning new languages in new places, of feeling at home away from home and sometimes of no longer feeling at home in one’s own country. Embracing cultures and the languages that give us access to them is the stuff of our daily work in the LSP industry. As we churn out millions of words a day it is easy to forget that we are trading in the most valuable natural resource of innovation on this planet: language. (Common) language is the greatest enabler of collaboration, which is the universal motor of progress. This talk is a call to embrace the opportunity to see ourselves as the natural ambassadors of cultural understanding, international collaboration and drivers of progress. In times where the world’s great challenges can only be resolved together, one could even argue that LSPs and their leaders even have an obligation to redefine the purpose of our work and that of the companies we lead. In Europe we operate in a leading market with the most language variety worldwide. This privilege also comes with responsibility that every young and veteran translator, interpreter, editor & project manager carries alike. This talk takes us back to the deeper sense of the purpose of our jobs in the language business: it zooms out, away from the challenges of daily operations like Machine Translation & co. to return us to the place where it all begins, by reminding each of us why we should want to join this industry in the first place. It is intended as a celebration of the meaningfulness of the work that we can do and the immense power we have in our hands to build bridges and create value.

 

13.10 – 14.10 Uhr

SDL plc

(Daniela Denk)

Die Zukunft des Übersetzerberufs

Wir bei SDL sehen seit einiger Zeit, dass klassische Übersetzerprofile vielschichtiger werden müssen und neben Übersetzungen und Post-Editing auch Aufgaben wie die Einschätzung, Bewertung und den Vergleich von Outputqualität (linguistisches Feedback) umfassen sollten. Der Übersetzer, wie wir ihn kennen, wird zum Linguisten und bringt Verständnis für verschiedene Einsatzszenarien von MT und PE mit oder entwickelt besonderes Fachwissen, um als Experte im Lokalisierungsprozess beizutragen. Der Vortrag stellt unterschiedliche Profile für Übersetzer vor und will die Diskussion um Entwicklungsmöglichkeiten und die dafür notwendige Vorbereitung anregen.

Daniela Denk ist Translation Line Manager bei SDL.

 

Deutscher Verband freier Übersetzer und Dolmetscher e. V. (DVÜD e. V.)

(Imke Brodersen)

Erfinde deinen Beruf

Im ausgehenden 20. Jahrhundert lautete der beliebteste Rat für die Berufswahl: Mach, was du liebst, dann wirst du darin auch gut, und mit dem nötigen Durchhaltevermögen stellt der Erfolg sich ein. Gilt das noch? Angesichts der rasanten Fortschritte im maschinellen Übersetzen ist das Suchen nach der persönlichen Nische immer komplexer geworden und erfordert vielfach den Wechsel zwischen Angestelltentätigkeit und freiberuflichen Zeiten oder ein Nebeneinanderher verschiedener Bausteine. Anhand von Beispielen erläutert Imke Brodersen verschiedene Vorgehensweisen auf dem Weg in die Berufswelt mit dem Fokus auf dem persönlichen Ziel: „Ich will selbstständig sein.“ Besonders hilfreich sind dafür solides Wissen über die eigenen Stärken und Schwächen sowie Rollenwechsel zwischen dem Blickwinkel als Chefin und als Angestellte, aber auch als Dienstleisterin und Kundin. Imke Brodersen hat 1990 in Germersheim ihr Übersetzerdiplom erworben und sich als Freiberuflerin bis heute mehrfach neu aufgestellt. -- imke@dvud.de / info@ib-trans.de

 

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

(Veronika Keck)

Fragebogenübersetzung in internationalen Studien – eine Nische für Sprachexperten?

Trotz der vielen Übersetzungsgebiete, die vom Markt bereits abgedeckt sind, gibt es immer noch neue Nischen, die man als qualifizierter Übersetzer & Dolmetscher entdecken kann. Dazu gehört auch die Fragebogenübersetzung. Das sozialwissenschaftliche Institut der Leibniz-Gemeinschaft GESIS berät die Sozialforschung bei der Anlage, Durchführung und Auswertung sozialwissenschaftlicher Untersuchungen und nimmt an der Durchführung von internationalen Umfragen teil. In diesem Vortrag wird am Beispiel meiner Arbeit bei GESIS der Bedarf an ausgebildeten Sprachexperten im Bereich internationaler Umfragen sowie interdisziplinärer Forschungskooperationen gezeigt.

 

Teach First Deutschland

(Verena Köstner)

Wertebasiertes Bewerben

Vorgestellt wird, warum eine auf Werten basierende Bewerbung empfehlenswert und effektiv ist und wie eine solche individuell erstellt werden kann.

 

14.20 – 15.20 Uhr

SAP

(Anke Kortenbruck und Jasminka Webb)

Language Experience@SAP

In einer Zeit, in der es immer mehr darum geht, dem Kunden die bestmögliche Experience zu bieten, nicht zuletzt auch im Bereich Sprache, ändern sich auch die Herausforderungen an die Tätigkeitsfelder für Übersetzer beim Softwareunternehmen SAP. Der Vortrag stellt SAP als möglichen Arbeitgeber für Absolventen des FTSK in den Bereichen Übersetzung und Übersetzungsprojektmanagement dar und beleuchtet dabei auch, wie sich die Anforderungen an Sprachmittler angesichts der zunehmenden Digitalisierung und Technologisierung geändert haben. Eine starke Toolaffinität und die Auseinandersetzung mit technischen Aspekten der Übersetzung im Allgemeinen und mit der maschinellen Übersetzung im Besonderen gehören beispielsweise immer stärker zum Anforderungsprofil erfolgreicher Bewerber. Die Referentinnen Anke Kortenbruck und Jasminka Webb, die selbst Absolventinnen des FTSK sind, geben dabei auch ihre Einschätzung, auf welche Studieninhalte der FTSK als Ausbildungsinstitut setzen sollte.

 

Verband der Konferenzdolmetscher (VKD), Nachwuchsprogramm

(Sandra Götz)

Das Nachwuchsprogramm des VKD

Das Nachwuchsprogramm (NWP) des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Seitdem begleiten erfahrene Konferenzdolmetscher junge Kollegen über einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren und stehen ihnen in allen beruflichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite, damit der Einstieg ins Berufsleben als freiberuflicher Konferenzdolmetscher gelingt. Im Vortrag erfahren Sie, welchen Mehrwert die Teilnahme am Nachwuchsprogramm für Mentees, Mentor*innen, den Verband und die Branche bietet.

 

Ralf Lemster Financial Translations GmbH

(Kevin Beckmann und Ralf Lemster)

Praktikum, Studium – und dann?

Antworten auf Ihre und Eure Fragen. Kevin Beckmann, Fachübersetzer für Finanztexte bei der Ralf Lemster Financial Translations GmbH, und Ralf Lemster, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, stellen sich den Fragen von Studierenden. Zum Beispiel:

  • Alle wollen Erfahrung. Und wo kriege ich die her?
  • Wie finde ich (m)eine Spezialisierung?
  • Wie (und wo) finde ich ein Praktikum, das zu mir passt?
  • Was mache ich nach dem Studium – noch ein Praktikum, eine Festanstellung oder mache ich mich selbstständig?

Sicher gibt es noch viele weitere Fragen – gerne auch vorab an Ralf Lemster und Kevin Beckmann.

 

Eva Bonné, Literaturübersetzerin

Gläsernes Übersetzen

Eva Bonné wird während der Veranstaltung an einer Übersetzung arbeiten und Fragen dazu beantworten. Gerne können Sie sich auch selbst an der Suche nach Lösungen beteiligen.

Zur Person: Eva Bonné hat in Hamburg Lusitanistik und Amerikanistik studiert und übersetzt seit zwanzig Jahren Literatur aus dem englischsprachigen Raum, u. a. von Rachel Cusk, Michael Cunningham und Anne Enright. Sie lebt in Berlin.

 

15.30 – 16.30 Uhr

 

FTSK

(Dr. Carmen Canfora)

Was machen eigentlich Technische Redakteure? Interessante Berufe im Bereich Übersetzen/Dolmetschen

Absolventinnen und Absolventen translationswissenschaftlicher Studiengänge haben vielfältige Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt – doch leider wissen sie oft gar nichts davon. Im Vortrag werden daher Alternativen zum Übersetzen/Dolmetschen gezeigt, für die ein translationswissenschaftlicher Abschluss eine gute Voraussetzung ist.

 

ADÜ Nord

(Georgia Mais und Natalia Storm)

Soll ich mich vereidigen lassen? – Rechte und Pflichten einer Gerichtsdolmetscherin

Ziel dieses Vortrages ist es, eine erste Einführung zur allgemeinen Vereidigung als Sprachmittler zu geben. Es werden folgende Fragen behandelt: Was ist die allgemeine Vereidigung? Warum könnte sich eine allgemeine Vereidigung lohnen? Wie komme ich zu meiner allgemeinen Vereidigung? Was bringt die allgemeine Vereidigung mit sich? Außerdem wird die aktuelle Lage der Gesetzgebung angesprochen, da im Bereich der Gerichtsdolmetscher zwei für uns wichtige neue Gesetze auf dem Weg sind: das JVEG (hier geht es um die Honorare) und das Gerichtsdolmetschergesetz, dass die Vereidigung bundesweit regeln soll.

 

Linklaters LLP

(Melanie Thielen-Schwintek und Jacqueline Stanchly)

Berufseinstieg im Übersetzungsteam einer internationalen Wirtschaftskanzlei – Karriereperspektiven in einem spannenden Umfeld

Linklaters LLP ist eine internationale Sozietät mit 30 Büros in 20 Ländern. In Deutschland ist Linklaters mit rund 900 Mitarbeitern vertreten. An den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Hamburg beraten Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Notare weltweit führende Unternehmen, Finanzinstitute, Investoren sowie die öffentliche Hand zu komplexen Fragen des Wirtschafts- und Steuerrechts.

Melanie Thielen-Schwintek (Absolventin aus Germersheim, Dipl.-Übersetzerin für Englisch, Spanisch und Französisch, Jahrgang 1996/97, Translation Team Manager des deutschen Übersetzungsteams der Kanzlei) und Jacqueline Stanchly (ebenfalls Absolventin aus Germersheim, M. A. Translation in Englisch und Französisch, Jahrgang 2019, Junior Translator im deutschen Übersetzungsteam der Kanzlei) stellen in diesem Vortrag den Arbeitsalltag im In-House-Übersetzungsteam einer Großkanzlei, konkret die typischen Abläufe bei der Bearbeitung eines Übersetzungsauftrages, vor. Im zweiten Teil des Vortrags geben sie Tipps, wie Studierende vor dem Berufseinstieg herausfinden können, ob eine Übersetzungstätigkeit in einer Großkanzlei der richtige Beruf für sie sein könnte, und berichten, wie sie den Berufseinstieg gemeistert haben.

Über Fragen/Anregungen freuen sich Melanie Thielen-Schwintek und Jacqueline Stanchly.

 

VdÜ – Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke

(Dr. Sabine Baumann)

Der VdÜ und die Zeitschrift „Übersetzen“

Der Verband deutschsprachiger Übersetzerinnen und Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V. gehört zum Schriftstellerverband VS und zur Gewerkschaft Ver.di. Sabine Baumann, literarische Übersetzerin, Lektorin bei Schöffling & Co. und ehrenamtliche Redakteurin der Mitgliedszeitschrift Übersetzen stellt vor, was der Verband tut, wie man Mitglied werden kann und welche Vorteile diese Vernetzung hat.

 

16.40 – 17.40 Uhr

 

tekom Deutschland e. V. Fachverband für technische Kommunikation

(Peter Oehmig)

Technische Kommunikation – ein (Traum-)Berufsfeld für Übersetzer*innen?

Bedienungsanleitungen und Onlinehilfen übersetzen – ist das nicht todlangweilig? Nein! Für technikaffine Sprachmittler*innen eröffnet sich hier ein interessantes und weit gespanntes Aufgabenfeld. Peter Oehmig zeigt im Schnelldurchlauf, was technische Autor*innen vom sprachmittelnden Arbeitspartner erwarten. Computerunterstützes Übersetzen, Terminologiemanagement, Qualitätsprüfung und Organisationsarbeit in einem unternehmensinternen Sprachendienst sind ein Teil der Aufgaben, die es im industriellen und technischen Umfeld zu lösen gilt. Wer mehr möchte, kann auch selbst Autor*in werden und neben der Schreibarbeit auch Instruktionsfilme erstellen und übersetzen, Internetportale betreuen oder Chatbots entwickeln. Kreativität und sprachmittlerische Kompetenz sind dabei gefragte Fähigkeiten – die auch angemessen entlohnt werden. Die tekom ist der europäische Fachverband für technische Kommunikation und bietet Unterstützung für alle Menschen, die im Bereich der Erstellung von Informationsprodukten tätig sind, egal ob sie texten, illustrieren, programmieren, übersetzen oder Informationsportale betreuen.

 

SUB:WERK

(Florian Wolf)

Beruf Untertitler:in – Einblicke in ein Nischenfach

„Ein Untertitel ist keine Übersetzung. Zumindest ist er das nur sehr selten“, stand einmal in der Fachzeitschrift Schnitt – das Filmmagazin (21/2001).

– Ach ja? Was ist er denn dann?

Dieser Frage geht Florian Wolf in seinem Vortrag auf den Grund und gibt einen Überblick über seine Arbeit als Untertitler. Dafür umreißt er die theoretischen Grundlagen der Filmuntertitelung, gibt Einblick in die wichtigsten berufspraktischen Aspekte seines Fachbereichs und demonstriert anhand eines kurzen Filmausschnitts das Arbeiten mit einer professionellen Untertitelungs-Software.

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03.01.2020: Zu Unrecht belächelt: Niederländisch

Quelle: Deniese Jans, unsplash.com

Niederländisch wird oft zu unrecht belächelt. Nicht nur Studierende aus Germersheim empfinden Niederländisch als schöne Sprache! Ein sehr lesenswerter Artikel über unsere Lieblingssprache in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Arbeitsbereich Niederländisch dankt Autorin Esra Thalia Fuchs und allen für diesen Artikel interviewten Studierenden!

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